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Die Lepra-Mission Schweiz engagiert sich als christlich-humanitäre Organisation seit 1905 für die Ärmsten. Sie begleitet und unterstützt Spitäler und Projekte in Asien und Afrika und ist Teil der weltweiten Lepra-Mission, die in rund 30 Ländern tätig ist.
Als führende Lepra-Organisation hilft sie Menschen, die wegen Lepra oder Behinderung ausgegrenzt sind. Sie arbeitet mit ihnen zusammen, um sie aus Krankheit und Armut in ein selbstständiges und würdiges Leben zu begleiten.
Das Leben von Jesus Christus inspiriert und motiviert uns zu gelebter Nächstenliebe.
Wir helfen ungeachtet der religiösen und politischen Überzeugung, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder ethnischen Zugehörigkeit.
Wir legen Wert auf einen transparenten, verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen und einen wirkungsvollen Einsatz der anvertrauten Mittel.
Wir bieten ganzheitliche und qualitativ hochwertige Hilfe an, welche auch langfristig Veränderung schafft.
Wir arbeiten mit leprabetroffenen Menschen und ihren Vereinigungen zusammen. Für die Bekämpfung von Lepra koordinieren wir unsere Arbeit mit Gesundheitsbehörden und weiteren Akteuren.
Die Berechnung des Aufwandes wird nach der Zewo-Methodik ausgewiesen. Zum Beispiel für das Jahr 2025:
Von einer Spende von 100 Franken gehen 81.10 in die Projektarbeit für Menschen mit Lepra und Behinderungen.
Die Verwendung der Mittel finden Sie jeweils im Jahresbericht. Die Rechnungslegung erfolgt nach Swiss GAAP FER 21.
Ihre Privatsphäre ist uns wichtig. Basis dafür ist Ihre Einwilligung oder die gesetztliche Erlaubnis.
Was wir mit Ihren Daten tun, finden Sie hier:
Die Lepra-Mission setzt sich für die Sicherheit und den Schutz aller ein, mit denen wir arbeiten (Begünstigte, Freiwillige, eigene Mitarbeitende, Angestellte von Partnerorganisationen).
Wir folgen den eigenen hohen Standards für den Schutz und die Meldung von Missständen sowie dem SEA / Interaction Verhaltenskodex für christliche Entwicklungsorganisationen.

Markus ist ein Macher und Brückenbauer. Mit seiner Frau leitete er sieben Jahre eine Berufsschule und Betrieb in den Slums in Kolkata. Er hat ein Nachdiplomstudium in Unternehmensführung. Der zweifache Familienvater engagiert sich im Vorstand von Interaction, dem Dachverband christlicher Hilfswerke.

Leitung Westschweiz
Helen ist die Leiterin unseres Büros in Lonay und verantwortlich für die Westschweiz. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung. Nach ihrem Studium in Internationale Beziehungen und Management arbeitete sie für verschiedene Kinderrechtsorganisationen. Sie bringt ihr Engagement und ihre vielfältigen Fähigkeiten in das Team ein.

Esther ist seit über zehn Jahren im Team. Ihr Kerngeschäft ist die Buchhaltung und Personaladministration. Esther sorgt für die korrekten Verbuchungen aller Spenden, Zu- und Aufwendungen und Abschlüsse. Mit prüfenden Augen behält sie den Überblick, damit die Finanzen immer im Lot bleiben.



Daniela verbindet engagierte Fördererinnen und Förderer mit Menschen, deren Leben sich durch gemeinsame Projekte nachhaltig verändert. Sie pflegt Partnerschaften mit Stiftungen und Institutionen und entwickelt neue Finanzierungsmöglichkeiten für unsere Programme. Besonders wichtig ist ihr, dass jede Partnerschaft auf Vertrauen, Transparenz und gemeinsamen Zielen aufbaut.

Markus ist ein Macher. Mit seiner Frau leitete er sieben Jahre eine Berufsschule und Betrieb in den Slums in Kalkutta. Er hat ein Nachdiplomstudium in Unternehmensführung. Der zweifache Familienvater engagiert sich im Vorstand von Interaction, dem Dachverband christlicher Hilfswerke.

Helen ist die Leiterin unseres Büros in Lonay und verantwortlich für die Westschweiz. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung. Nach ihrem Studium in Internationale Beziehungen und Management arbeitete sie für verschiedene Kinderrechtsorganisationen. Sie bringt ihr Engagement und ihre vielfältigen Fähigkeiten in das Team ein.

Esther ist seit über zehn Jahren im Team. Ihr Kerngeschäft ist die Buchhaltung und Personaladministration. Esther sorgt für die korrekten Verbuchungen aller Spenden, Zu- und Aufwendungen und Abschlüsse. Mit prüfenden Augen behält sie den Überblick, damit die Finanzen immer im Lot bleiben.



Der ehrenamtliche Vorstand bestimmt die Strategie des Vereins. Er setzt sich aus den folgenden Mitgliedern zusammen.

Präsidentin
Ärztin, Yverdons-les-Bains

Filmemacher und Journalist, Bottmingen

Mitglied
Transportleiter, Aesch

Reformierter Pfarrer, Trimbach

Pensionierte Pflegefachfrau, Sargans

Jurist, Fribourg
Wellesley Bailey (1846-1937) reist zum ersten Mal nach Indien. Die Begegnung mit Leprakranken führt zu einem Richtungswechsel in seinem Leben. Statt der geplanten Karriere mit Reichtum und Ruhm, folgt er seinem Herzen.
Er kehrt nach England zurück und erzählt von der grossen Not der Betroffenen. Seine Freunde geben ihm ein Versprechen ab: Sie wollen jährlich Geld sammeln, um Menschen mit Lepra zu helfen.

Der norwegische Artz Dr. Gerhard Armauer Hansen entdeckt den Krankheitserreger von Lepra. Er weist mit einer speziellen Färbemethode den Bazillus, das Mycobacterium leprae, nach. Darum wird Lepra auch heute noch als Hansenkrankheit oder Morbus Hansen bezeichnet.

Bailey gründet die Lepra-Mission (The Mission to Lepers) in England. Bald sorgt der Verein für 100 Leprakranke in Indien. Wellesley Bailey ist der erste Geschäftsleiter in Indien. Zusammen mit seiner Frau Alice besucht er Leprakranke auf der ganzen Welt. 1917 geht Bailey in den Ruhestand. Er hinterlässt seinem Nachfolger 87 aktive Projekte in zwölf Ländern.

Als die Schweizerin Hanna Meyer (rechts) an einer Privatschule in England unterrichtet, lernt sie die Lepra-Mission kennen. Zurück in Zürich erzählt sie ihren Freunden und Verwandten von der Lepra-Arbeit, verteilt Schriften. Sie gründet ein Missionskreis, der monatlich für Patienten strickt und näht. Sie schreibt Artikel, organisiert Benefiz-Konzerte und einen jährlichen Bazar. Über 60 Jahre ist der Missionskreis aktiv und sammelt Spenden. Erste Sekretärin wird Margrit Grob (links im Bild). Aufnahme von 1916.

Erste rekonstruktive Operationen:
Dr. Paul Brand, ein britischer Chirurg und seine Kollegen in Karigiri, Südindien, leisten Pionierarbeit. Sie entwickeln Methoden der Sehnenverpflanzung, um Lähmungen der Handmuskeln zu behandeln. Brand setzt die plastische Chirurgie zur Wiederherstellung der Gesichtsformen ein. 1950 gründet er Werkstätten (Rehazentren) zur Erforschung und für die Rehabilitation von Leprapatienten.
Gründung der ILEP - The International Federation of Anti-Leprosy Associations. Die ILEP ist eine Föderation von Lepra Organisationen mit dem Ziel: Eine Welt ohne Lepra. Die internationale Lepra-Mission gehört zu den Gründungsmitgliedern.
Vom Missionskreis zum Verein: Konstitution der Lepra-Mission als offizieller Schweizer Verein und Zweig der internationalen Lepra-Mission in London.
Erster Präsident: Dr. med. Oskar Kindler.
Leitung des Sekretariats: Pfarrer Ernst Hunzinger in Egerkingen.
Ausbau in die Romandie mit Büro in Lonay: Eric Chollet nimmt als erster Westschweizer Sekretär die Arbeit in Lonay auf. Als Pfarrer Hunzinger 1989 stirbt, wird Eric Chollet zum Nationalen Direktor ernannt. Chollet prägt die Lepra-Mission während 32 Jahren.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt erstmals die neue Antibiotikatherapie (MDT), um den Leprabazillus zu stoppen. Leprapatienten erhalten eine Kombination von Dapson, Clofazimin und Rifampicin während sechs oder 12 Monaten. Bis heute wird diese Behandlungsmethode angewandt.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO übernimmt die Lieferung der MDT, die den Zielländern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Medikamente wurden damals von der Nippon Foundation gespendet und ab 2000 bis heute von Novartis.
In Herzogenbuchsee:
Die Verwaltung und der Geschäftssitz wechseln von Lonay nach Herzogenbuchsee in die Deutschschweiz. Die Geschäftsstelle in Lonay bleibt bis heute bestehen.

110-Jahre Feier der Lepra-Mission Schweiz und Einweihung des neuen Büros in Herzogenbuchsee durch Berner Grossratspräsident Marc Jost, Shovakhar Kandel, Landesleiter Nepal, TV-Moderator Ruedi Josuran und Jan Kuny, Präsident der Lepra-Mission Schweiz
Erste Prophylaxe: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt die Lepra-Post-Expositions-Prophylaxe (LPEP) als Standard zur präventiven Behandlung von Kontaktpersonen von Lepra-PatientInnen.
Gründung der GPZL - der Globalen Partnerschaft für die Elimination der Lepra (Global Partnership for Zero Leprosy). Die Lepra-Mission ist Mitglied und setzt sich gemeinsam mit anderen Organisationen, Regierungen und Unternehmen für das Ende von Lepra ein. Die WHO veröffentlicht einen Fahrplan zur Bekämpfung von Lepra und anderen vernachlässigten Tropenkrankheiten.
Durch den Dachverband Interaction erhält die Lepra-Mission erstmals Unterstützungsbeiträge für ihr Programm in Bangladesch von der DEZA, der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.
Im November feierte die internationale Lepra-Mission in Neu-Delhi ihr 150-jähriges Bestehen. Mit rund 1900 Mitarbeitenden in etwa 30 Ländern ist sie die grösste und älteste Organisation im Kampf gegen Lepra. Seit ihrer Gründung setzt sie sich dafür ein, an Lepra erkrankte Menschen zu behandeln, zu begleiten und wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Gemeinsam bekräftigten die Mitglieder ihr gemeinsames Ziel: Die Übertragung von Lepra bis 2035 zu stoppen.

Im Jahr 2025 feierte die Lepra-Mission Schweiz 120 Jahre Einsatz für Menschen, die von Lepra betroffen sind. Seit 1905 schenkt sie ihnen als Teil der internationalen Lepra-Mission medizinische Versorgung, Würde und Hoffnung. Durch Aufklärungsarbeit und Spendensammlungen trägt sie Jahr für Jahr dazu bei, Leben zu verändern. Dieses Jubiläum würdigt das Engagement der Schweizer Spenderinnen und Spender sowie die Courage der Patienten, des Pflegepersonals und der Partner.