
Entdeckung des Lepra-Bazillus
28. Februar 1873 in Bergen: Dr. Hansen identifiziert den Lepra-Erreger in ungefärbten Präparaten unter dem Mikroskop. Damit fand er als Erster heraus, dass eine chronische Krankheit von Bakterien verursacht werden kann.

28. Februar 1873 in Bergen: Dr. Hansen identifiziert den Lepra-Erreger in ungefärbten Präparaten unter dem Mikroskop. Damit fand er als Erster heraus, dass eine chronische Krankheit von Bakterien verursacht werden kann.

Bis in die frühe Neuzeit galt Lepra als unheilbar. Mittlerweile ist die Infektionskrankheit zwar behandelbar, doch aus der Welt ist sie noch lange nicht: In Indien steigen die Fallzahlen sogar wieder. Zu Besuch in einer Lepra-Klinik im Westen Mumbais.

Genug – Mehr Leben mit weniger: Die StopArmut Konferenz am 25. März in Aarau

7 500 Einwohner leben in einem Lepra-Dorf in Danja, Niger. 60% der Menschen sind von Lepra betroffen und leben in Armut. Wir helfen ganzheitlich – und der ganzen Familie. Mehr im Blogbeitrag.

Der Lepra Bazillus greift die Nerven an und zerstört sie. Gefühllose Glieder sind die Folge. Bei Verletzungen fühlen die Betroffenen keinen Schmerz. Das kann zu schlimmen Wunden und Infektionen führen. Was dagegen getan wird, hier im Beitrag.

Bildung für Kinder: Nach den Ferien beginnt für die Kinder wieder der Unterricht – ausser bei Maya. Denn sie hat Lepra…

Krishna (links) arbeitet als Kontrolleur in einem Busunternehmen. Plötzlich konnte er die Billete nicht mehr mit seien Fingern greifen. Er leidet an Lepra! Wie sich seine Geschichte zum Guten veränderte, macht Mut und lässt hoffen.

Reaktionen und Unverträglichkeit der Antibiotika trifft schätzungsweise jede dritte Person. Das führt zu Schwellungen, Schmerzen in den Nerven und weiteren unerwünschten Nebenwirkungen. Für junge Mütter wie Gofrun ist ein stationärer Aufenthalt schwierig. Darum ist ihre kleine Tochter und ihre Mutter bei ihr im Spital. Beide sind herzlich willkommen!

Mahindra ist 16 Jahre alt und sitzt im Rollstuhl. Sein Bein musste amputiert werden. Er leidet unter offenen Wunden und stark deformierten Händen. Traumatisiert und ausgestossen kam er ins Lepra-Spital. «Wenn es mir besser geht, möchte ich einen kleinen Laden eröffnen. Damit werde ich meine Familie stolz machen. Ich bin so froh, dass ich ins Spital gekommen bin. Jeder ist so nett und man behandelt mich liebevoll.» Mahindras Lachen lässt uns hoffen: Er wird aus dem Rollstuhl steigen und wieder gehen können – um später ein stolzer Ladenbesitzer zu werden.

Sujatha wollte sich vor den Zug werfen – sie hatte Lepra. Die unheilvolle Diagnose und die ständige Isolation nahmen ihr den Lebensmut. Und dies obwohl Lepra heilbar ist. Lernen Sie Sujatha kennen.